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Umfang:
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8 bis 12 Minuten |
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125-135 beats per minute (bpm) |
Der Organismus muss auf die künftige Belastung vorbereitet werden. Die allgemeine organische Leistungsbereitschaft wird verbessert (leichte Erhöhung der Herzfrequenz, Steigerung der Körperkerntemperatur, Mehrdurchblutung und Umverteilung der Blutmenge in den Extremitäten, Erhöhung der Atemfrequenz, Steigerung der Sauerstoffverwertung und des Blutdrucks). Die Muskulatur gewinnt an Elastizität. Die Nervenimpulsübertragung am Muskel wird verbessert. Durch die Erhöhung der Nervenleitgeschwindigkeit wird ein schnelleres Wahrnehmen und Reagieren gewährleistet.
Das Aufwärmen dient auch der Verletzungsprävention; Die Elastizität des Bindegewebes nimmt zu, der Stoffwechsel in den Gelenken wird angeregt, die knorpelähnliche Gelenkflüssigkeit vermehrt sich und der Zug- und Druckausgleich zwischen Gelenk und Muskel wird verbessert.
Es kommt zu einer psychischen Einstimmung auf das Training. Es stellt sich ein "Zustand der Wachheit" ein. Positive Gefühle werden geweckt und die Lernbereitschaft gesteigert.
Beim Warm up ist zu beachten, dass behutsame einfache Bewegungen für den gesamten Körper ausgewählt werden. Mit leichten, vorsichtigen Mobilisationsübungen wird begonnen und dabei von kleiner zu großer Bewegungsamplitude gearbeitet. Schrittmuster für die Choreographie im Hauptteil sowie verschiedene Armkombinationen können hier bereits eingebaut werden. High-Impact Elemente haben in dieser Trainingsphase noch nichts zu suchen!
Das Warm up soll bei einer niedrigen bis mittleren Intensität durchgeführt werden. Eine Pulserhöhung um 20 bis 30 Schläge pro Minute wird angestrebt.
Im letzten Teil beim Warm up erfolgt der sogenannte Prä-Stretch, mit dem Ziel, die hauptsächlich beanspruchten Muskeln vorzudehnen. Dabei wird die leicht federnde Dehnung auch zur Erhöhung des Muskeltonus' genutzt.
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