High Impact/Low Impact

Beim Low-Impact (leichter Aufprall) bleibt wie beim normalen Gehen immer ein Fuß am Boden. Die Belastung für den Muskel- und Stützapparat wird dadurch gering gehalten. Die höhere Herzfrequenz für ein entsprechendes Ausdauertraining erreicht man durch den zusätzlichen Einsatz von Armbewegungen. Auch eine größere Bewegungsweite (Bewegungsamplitude), eine höhere Körperspannung oder exakte Bewegungsausführung können die Intensität steigern. Diese Form des Aerobictrainings ermöglicht Anfängern, Senioren und Risikogruppen (z.B. adipöse Menschen) einen schonenden Einstieg in diese Belastungsform. Das Verletzungsrisiko ist dabei gering. Eine effektive Herz-Kreislauf-Belastung wird bereits bei 60% des Maximalpulses gewährleistet (20 Jahre ca. 120 Herzschläge pro Minute; 40 Jahre ca. 100 Herzschläge pro Minute).

High-Impact Aerobic (starker Aufprall) wird durch ständiges Laufen, Hüpfen und Springen charakterisiert. Durch die höheren Stoßbelastungen, die es bei Absprung und Landung abzufangen gilt, werden Muskeln, Gelenke und Bänder stärker beansprucht als bei der Low-Impact Aerobic. Bei Anfängern und Ungeübten besteht die akute Gefahr von Überlastungsschäden, die auch ein größeres Verletzungsrisiko in sich bergen. Diese intensive Belastungsform sollte nur von bereits Trainierten und Fortgeschrittenen betrieben werden.

Eine Zwischenform ist die Low-High Variante. Nach der Erwärmung wird mit Low-Impact begonnen, danach zu High-Impact gewechselt und schließlich mit Low-Impact beendet. Bei Mixed-Aerobic erfolgt ein ständiger Wechsel von Low und High, um die Belastung zu variieren und eine zwischenzeitliche Entlastung für den Bänder- und Stützapparat zu organisieren (auch Intervall Aerobic bzw. Hi-Low Combo). Non-Impact ist dagegen noch schonender, da kein Aufprall des Körpers erfolgt. Während des gesamten Trainings bleiben beide Füße am Boden (Feder-Aerobic). Für ein effektives Herz-Kreislauftraining hat diese Form allerdings wenig Bedeutung. Eine Ausnahme bildet die Slide-Aerobic.