Das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) ist die zentrale Einrichtung im Thüringer Bildungssystem zur Beratung und Unterstützung aller Schularten bei der ständigen Steigerung der Qualität der Bildung in unserem Land.
Die Thüringer Landesregierung hat mit Anordnung vom 18.06.1991, kurz nach dem Vollzug einer äußeren Schulreform, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) in Arnstadt errichtet.
Am 18.01.1994 fasste das Thüringer Kabinett den Beschluss zur Verlagerung des Thillm von Arnstadt nach Bad Berka. Der Baubeginn erfolgte im Dezember 1995. Nach dreijähriger Grundsanierung erfolgte der Umzug in das modernisierte Gebäude im April 1997. Das Thillm-Gebäude in Bad Berka wurde am 21. Mai 1997 vom damaligen Thüringer Kultusminister Dieter Althaus offiziell eingeweiht.Modern ausgestattete Seminarräume, ein großer Saal, Mediothek, Bibliothek und Computerkabinett stehen zur Umsetzung der Aufgaben des Thillm zur Verfügung.
Schulqualität ist das Megathema der aktuellen Bildungspolitik, die Aufgaben des Thillm sind dabei an den Entwicklungsschwerpunkten "Eigenverantwortliche Schule" und "Qualitätsagenturen Schulamt" orientiert. Handlungsfelder im Kontext der aktuellen Entwicklung im Thüringer Bildungswesen sind:
Mit der Arbeit in den Bereichen Schul- und Lehrplanentwicklung, Fortbildung und Medien unterstützt das Thillm die Entwicklung der eigenständigen Schule. Die Angebote des Institutes orientieren sich dabei an den drei Dimensionen der Schul-, Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung, wobei die Entwicklung des Unterrichts und eine systematische Schulentwicklung im Zentrum aller Bemühungen stehen.
Die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Lehrkräfte im Fachunterricht wird dabei genauso berücksichtigt, wie die notwendige Lehrerkooperation, um gemeinsame fachliche und pädagogische Zielstellungen zu erreichen und die Bemühungen von Schulleitungen und Kollegien zur Entwicklung der Schule als Ganzes.
Die Lehrerfort- und -weiterbildung findet auf drei Ebenen statt:
Mit der gesellschaftlichen Wende wurde ein inhaltlicher und organisatorischer Neuaufbau der Thüringer Schule notwendig. Im Frühjahr 1991 begannen die ersten Lehrplankommissionen für alle Unterrichtsfächer neue Lehrpläne zu erarbeiten, die als "Vorläufige Lehrplanhinweise" ab dem Schuljahr 1991/92 in Kraft treten. Erfahrungen im Umgang mit den Vorläufigen Lehrplanhinweisen wurden von den fach- und schulartspezifischen Lehrplankommissionen aufgegriffen und es wurden durch die Referenten des Thillm "Vorläufige Lehrpläne" erstellt, diese traten im Schuljahr 1993/94 in Kraft.
Ergebnisse nationaler und internationaler Curriculumforschung, bildungspolitische Forderungen der Wirtschaft und Impulse aus vom Thillm begleiteten Schulen flossen in die Schlussfolgerungen mit ein. Als Ergebnis entstand ein für alle Lehrpläne gültiges Grundkonzept, mit gemeinsamen Zielen und Inhalten, einheitlichem Anforderungsniveau, didaktischen Leitlinien wie auch der Struktur und Diktion der neu zu erstellenden Lehrpläne. Durch das Thillm wurde der Erarbeitungsprozess kontinuierlich begleitet. Zum Schuljahr 1999/2000 traten die neuen "Thüringer Lehrpläne" in Kraft.
Auf der Grundlage der durch das Thillm erstellten Konzeption wurde der langfristige und landesweite Implementierungsprozess gestaltet, der auf die schulinterne Umsetzung der zentralen Lehrpläne zielt.
Mit der Einführung der Lehrpläne begann gleichzeitig eine systematische Evaluation, sowohl der Lehrpläne als auch des Implementierungsprozesses. Die neuen Lehrpläne sind fester Bestandteil des Thüringer Weges zur Entwicklung der Thüringer Schulen.
Auch die Lehrplanrevision ist eine der zentralen Aufgaben des Thillm.
Aufgabe des Thillm ist es, die Schulen, Schulträger und medienpädagogischen Zentren in medienpädagogischen und medientechnischen Fragen zu beraten. Zielstellung dabei ist die Entwicklung der Medienkompetenz an den Thüringer Schulen als eine Schlüsselqualifikation der Informationsgesellschaft. Unter Medienkompetenz ist vor allem das anwendungsbereite Wissen über Entstehung, Wirkung und Nutzung von Medieninhalten zu verstehen. Sie hat den selbstbestimmten Umgang insbesondere mit Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen, Video, Internet sowie PC zum Ziel, um damit verbundene Chancen zu nutzen und Risiken zu meiden.
Dabei geht es selbstverständlich auch um die Beherrschung und Verfügbarkeit von Medientechnik.
Die Unterstützung des Thillm im Bereich Medien erfolgt dabei
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So erreichen Sie unser Institut:
Thillm
Heinrich-Heine-Allee 2-4
99438 Bad Berka
Telefon: 036458/56-0
Fax: 036458/56-300
E-Mail an unser Institut
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Sie erreichen Bad Berka mit der Bahn nur über Weimar kommend mit der Regionalbahn in Richtung Kranichfeld. Mit dem Bus ist Bad Berka aus verschiedenen Orten des Umkreises erreichbar.
Der Bahnhof und der Busbahnhof Bad Berka sind vom Thillm ca. 4 Minuten Fußweg entfernt. Unser Gebäude ist etwa gegenüber des Bahnhofs (am Hang zwischen den Bäumen) sichtbar. Vom Bahnhof oder Busbahnhof aus überqueren Sie die Bahngleise, wenden sich nach links und biegen nach ca. 100m in die Heinrich-Heine-Allee ein (beschildert).
Von Westen oder Osten kommend erreichen Sie Bad Berka mit dem Pkw über die Autobahn A4, Abfahrt "Nohra" (von Westen) oder Abfahrt "Weimar" (B85) oder Abfahrt "Apolda" (von Osten, B87).
Von Norden kommend erreichen Sie Bad Berka über die Bundesstraße B85 (über Weimar) in Richtung Ilmenau bzw. Rudolstadt.
Von Süden kommend erreichen Sie Bad Berka über die Bundesstraßen B85 (aus Richtung Rudolstadt) in Richtung Weimar bzw. B87 (aus Richtung Ilmenau) in Richtung Apolda.
In Bad Berka fahren Sie weiter in Richtung Kranichfeld bzw. folgen Sie der Beschilderung "Thillm". Ca. 100m nach der Überquerung der Bahngleise biegen Sie rechts in die Heinrich-Heine-Allee ein (beschildert).
Bitte beachten Sie, dass umittelbar vor dem Hausptgebäude des Thillm keine Parkplätze zur Verfügung stehen und die Anzahl der
Besucherparkplätze begrenzt ist.
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