Zusammenarbeit UKT - Schulämter
Die Schulsportkoordinatoren und Fachberater Sport sind dafür zuständig, dass die Unfallstatistik der UKT für alle betreffenden Verantwortlichen transparent wird. Gleichzeitig erarbeiten sie Vorstellungen für regional differenzierte Maßnahmen (Tagungen der Fachkonferenzleiter, Fortbildungen, Konferenzen, Tiefenprüfungen) die aus der Entwicklung der Unfallentwicklung als notwendig erscheinen.
Schulen mit besonderen Auffälligkeiten sollten nach Abstimmung mit der Schulaufsicht, den Schulleitungen auf ihre Unfallhäufigkeit und deren Ursachen geprüft werden.
Häufungen, die sich in vergleichbaren Begründungen (Übungsinhalte, Methoden, Personen, materielle Bedingungen) darstellen, müssen mit den jeweiligen zuständigen Leitern ausgewertet werden. Pflichtfortbildungen für betreffende Lehrkräfte als eine Möglichkeit der Einflussnahme sind nicht auszuschließen.
Die jährliche Auswertung der Unfalltagebücher durch die Fachkonferenz Sport gehört zu den Standardaufgaben innerschulischer Fortbildung und ist durch den Schulleiter zu sichern.
Ausblick
- Die Fragen der Sicherheitserziehung im Schulsport werden auch weiterhin von großer Bedeutung sein und sollten verstärkt in der Analyse von Arbeitsprozessen in Fachkonferenzen, Schulleitungen, Schulaufsicht, Schulverwaltungen Berücksichtigung finden. Dafür gilt es die zuständigen Verantwortlichen bis hin zu den Fachlehrern, Übungsleitern weiter zu sensibilisieren.
- Der Umgang mit statistischen Materialien muss weiter qualifiziert werden. Das betrifft vor allem die relativen Bezugsebenen (Unfallzahlen-Schülerzahlen, Häufigkeit praktizierter Übungen/ Sportarten, Schwere der Verletzungen u.a.) Gleichermaßen ist eine sachlich kompetente Ursachenfindung notwendige Voraussetzung für einzuleitende Maßnahmen. Tiefenprüfungen werden in Thüringen aus diesem Grund gemeinsam von Mitarbeitern der Unfallkasse mit den zuständigen Fachvertretern (Fachberater Sport bzw. Schulsportkoordinatoren) durchgeführt und ausgewertet.
- Dem grundsätzlichen Prinzip "Durch mehr Bewegung zu weniger Unfällen" wird in Thüringen mit der gemeinsamen Förderungen des Projektes Bewegungsfreundliche Schule und den neuen Lehrplänen für den berufsbildenden Bereich Rechnung getragen.